Die Nacht ist vorgedrungen – der Tag ist nicht mehr fern

Ökumenisches Verstorbenengedenken der Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin

Wenn ein nahestehender Mensch verstirbt durch Suizid, Unfälle oder Gewalttaten, wird das Leben dunkel wie die Nacht. Auch in diesem Jahr hat die Notfallseelsorge/Krisenintervention Menschen in diesen Stunden begleitet, bis wieder ein wenig Licht am Horizont zu sehen war.

„Seit über 23 Jahren leistet die Notfallseelsorge/Krisenintervention in Berlin eine wichtige Arbeit bei der Begleitung von Menschen in extremen Situationen,“ erklärt Justus Diakon Norbert Verse als Beauftragter für die Notfallseelsorge vom Erzbistums Berlin. „Über 140 professionell geschulte Ehrenamtliche stehen das ganze Jahr über bereit und lassen sich in Einsätze schicken.“

Seit acht Jahren feiert die Notfallseelsorge diesen Gottesdienst gemeinsam mit Angehörigen der Verstorbenen sowie mit Polizei und Feuerwehr. „Vor dem Gottesdienst haben Angehörige und Notfallseelsorger Gelegenheit, Namen von Verstorbenen auf Zettel zu schreiben. Diese Namen werden dann in den Fürbitten noch einmal genannt. Das ist immer ein besonderer Moment. Und ein Zeichen dafür, dass niemand vergessen wird vor Gott und bei den Menschen.“ sagt Diakon Norbert Verse als Beauftragter für Seelsorge beim Erzbistum Berlin.

Liturgisch gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Justus Münster, Diakon Norbert Verse und Gemeindepädagoge Tim Kretschmer-Schmidt. Die Predigt hält Eric Haußmann, Pfarrer in St. Marien. Im Anschluss gibt es einen Empfang in der Marienkapelle.

Dienstag, den 20. November 2018 um 18:30 Uhr
in der St. Marienkirche am Alexanderplatz
http://www.marienkirche-berlin.de