Die Konferenz Evangelische Notfallseelsorge, in der sich die Landeskirchlichen Beauftragten für Notfallseelsorge innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland treffen, hat in ihrer Frühjahrstagung 2002 Richtlinien für die Fortbildung und Zertifizierung von Notfallseelsorgern beschlossen. Diesem Beschluss gingen mehrjährige Erfahrungen mit unterschiedlichen Ausbildungsmodellen und eine intensive gemeinsame Arbeit voraus.

Nach diesen Richtlinien ist die Voraussetzung für eine Mitarbeit in der Notfallseelsorge eine kirchlich anerkannte Seelsorgeausbildung. Auf dieser Grundlage bauen dann verschiedene Lehrgänge und Praktika auf, die schließlich zu einer Zertifizierung als Notfallseelsorger bzw. als Leitender Notfallseelsorger führen können. Die Lehrgänge und Praktika können in Wochenseminaren oder auch in kürzeren Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt werden.

Sinn dieser Richtlinie ist es, die Fortbildung innerhalb der Notfallseelsorge zu vereinheitlichen, den Leistungsstand transparent zu machen und die Arbeit der Notfallseelsorge auf einem einheitlichen hohen Niveau zu festigen.

Zurzeit wird auf der Grundlage dieser Empfehlungen ein Ausbildungscurriculum zusammen mit allen Trägern der Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin erarbeitet.

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